Blaues Blättchen

  
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Das  Blaue Blättchen

 Johannes-Schule Scheßlitz  Frühlings-/Sommerausgabe  2017


   
Wirf das Vergangene von dir,
lass es fahren;
Ergreife das Gegenwärtige
mit ganzem Herzen.
 
(Johann Wolfgang von Goethe)
 
   
Liebe Eltern und Freunde der Johannesschule!
 

In diesen Tagen war ich in einem Gespräch mit dem Bamberger Philosophen Prof. Dr. Helmut Pape, auf einen von ihm verfassten Aufsatz zu sprechen gekommen, der wie mir scheint für uns alle im Zeichen der Zeit steht und bezeichnend für die Bedeutung der Be-gegnung mit unserem Gegenüber ist.  

 

Geteilte Gegenwart oder
Das Gelingen des Lebens und die stille Kraft des Positiven

 

Was ist damit gemeint?

 

Beginnen wir mit einigen abgrenzenden Bestimmungen: Das Gelingen des Lebens hat nicht nur mit sozialem Erfolg, Ruhm, Anerkennung oder Respekt zu tun. Es meint nicht die Eroberung oder Überwältigung des Anderen und ist auch nicht durch rein physikalisch beschreibbare raumzeitliche Nähe charakterisierbar. Der Raum und die Zeit des genuin menschlichen Lebens werden vielmehr erst durch eine Form des miteinander Umgehens hergestellt. Positive Lebensteilung, ein Begriff, den Rainer Marten in die Philosophie ein-geführt hat, besteht vielmehr in einem wechselseitigen Er- und Durchleben der Wahr-nehmung der Gegenwart anderer Menschen.

 

Denn, positiv bestimmt, vollzieht sich Lebensteilung allein mittels des Erlebens der wechselseitigen, spiegelnden Gegenwart eines anderen Menschen. Spiegelnd deshalb, weil der Andere diese Gegenwart von Leben und Zeit ebenfalls erleben muss. Für den Einen wie den Anderen entsteht die Vergegenwärtigung der eigenen Position im Gegenüber.

 

Diese Erfahrung kann sich so still vollziehen, dass sie kaum noch bewusst als Erfahrung erlebt wird. Denn – sie kommt ohne Worte und ohne Denken aus – auch wenn sie später besprochen, bewusst  gemacht oder –wie gerade jetzt – gedacht wird. Diese Erfahrung ist so minimal wie grundlegend. Sie ist grundlegend dafür, dass wir ein eigenes Selbst bilden und weiterformen. Denn unser Selbst wird geformt, wenn sich Menschen als Ge-genüber anderer Menschen erfahren und wahrnehmend sich von anderen als wahr-genommen vorfinden. Solche das menschliche Selbst bildenden Praktiken schaffen erst jene Schlüsselsituationen, aus denen Menschlichkeit entsteht.

 

Auch der wechselseitige Blicktausch mit einem anderen Menschen zählt hierzu. Rainer Marten bezeichnet das „Einander der Blicke" sogar als „Urszene". Die Begegnung der Blicke stellt für ihn eine Spiegelbeziehung zwischen Menschen her, in der man den je anderen und sich selbst als Gegenüber erlebt; "Menschen spiegeln sich: je der Eine im Anderen. Ohne das fänden sie nicht zueinander und zu sich selbst. Sich im Anderen zu sehen, heißt vor allem, im eigenen Leben und Handeln selbsthaft Halt gewinnen und Einhalt zu erfahren. Am Anderen führt praktisch kein Weg vorbei. Noch der weiteste Ausgriff des menschlichen Blicks wird vom spiegelnden Anderen aufgefangen und ´beendet´. Worauf einer auch sein Auge richtet, es ist der Andere, der ihn zu sich selbst führt.

 

Das Ineinander der Blicke ist die „Urszene" des Menschen, weil derart menschliches Dasein als Beziehung zueinander glückt. Dies Gelingen wird bewirkt durch das au-genblicklich gewonnene In-einer-Beziehung-zueinander-Stehens von Menschen. Dabei kommt es auf das in der Blickhandlung verkörperte Beziehungsgeschehen der Blicke für-einander an. So muss z.B. manchmal zunächst das absichtsvolle, mitunter nur einseitige Anblicken erst überwunden werden, damit eine Spiegelbeziehung gelingen kann. Indem wir durch die Begegnung des Blicks, den anderen einbeziehend, zueinander und zu uns selbst finden, finden wir uns als Mensch unter Menschen vor. Wir gewinnen dadurch „Halt und Einhalt". In diesen Momenten des menschlichen Lebens wird gemeinsames Leben erfahrbar. Ich bin nicht jeder, existiere nicht ewig, sondern jetzt, in diesem Au-genblick, den ich mit dem Anderen als Gegenüber teile. Menschen, die einander wahr-nehmen und nahe sind, gestalten durch wechselseitigen Blicktausch die Zeit und den Raum ihres Lebens miteinander. Marten schreibt:" Die Augen des einen, wie sie so in den anderen ihr Gegenüber finden, stoßen nicht auf einen artfremden Widerstand (Gegen-stand). Ihr Blick verdankt es vielmehr dem Gegenblick, nicht unendlich und selbstverloren zu sein, sondern Gegenwart zu bilden und zu teilen. Die geteilte Gegenwart in der Begeg-nung der Blicke ist ein Indiz geglückter und sich bewährender Endlichkeit.

 

Die stille Kraft des Positiven im Miteinander Umgehen von Menschen liegt jedoch nicht im Bestehen sozialer Beziehungen an sich schon begründet. Denn dann wäre das Positive durch jede beliebige Form von wie immer distanzierter Zusammenarbeit oder Austausch herzustellen. Lebensteilig gelingt der Tausch von Blicken nur als eine Praxis, in welche die aktive, nämlich körperliche wie geistige, menschliche Gegenwart wechselseitig eingeht.    

 

Deshalb können wir im Internet über Skype, in Filmen und Fernsehen oder in der flüchtigen Begegnung noch so viele Blicke wahrnehmen oder tauschen. Das Positive der Lebensteilung kann nur dann lebensbefähigend wirksam sein, wenn die Beteiligten sich gegenwärtig körperlich handelnd und erfahren aufeinander einlassen: „Der Augenblick als Gesicht-zu-Gesicht und Auge-in-Auge, wie eine Urszene des Menschen ist, hat den Charakter des offenen Blicks. Im unverwandten Augen-Blick erblicken Menschen einan-der, ohne dass sich Gesicht und Mienen zeigen. Selbst die Augen haben kein besonderes Aussehen. Sie sind rein und unverwandt ineinander gewendet – ohne Diener eines geistigen und psychischen Selbst, ohne Äußeres zu einem Inneren, Instrument zu einem höheren und tieferen Zweck zu sein. Der unverwandte Augen-Blick vollendet sich im Wechselspiel der offenen Blicke einander begegnender Augen. Was an diesem Blick die Offenheit bestimmt, ist das sich öffnende und zugleich eröffnete Selbst.

 

Das Positive geteilter lebenszeitlicher Natur kann in alle menschlichen Beziehungen eingehen, gleich gültig wie sehr sie „gestört", „gescheitert" oder "unnormal" sind. 

Daraus können wir als Pädagogen, Sie als Eltern und alle die wir mit Menschen zu tun haben doch etwas Positives, ja Lehrreiches entnehmen.

 

(Monika Stilkerich)

 

 

Aus dem Schulleben

 

Gartenepoche in der BST

 

Auch in diesem Schuljahr hat die BST mit dem Frühlingsbeginn die Gartenbauepoche be-gonnen. Es wurden verschiedene Blumensaaten ausgebracht und pikiert. Das Tomaten-haus mußte repariert werden und die Erde in den Beeten wurde gesiebt. In diesem Jahr wurde ein weiteres Beet angelegt, auf dem Pfefferminze und Melisse gedeihen werden. Daraus werden die Schüler wieder schmackhaften Tee herstellen. Pünktlich zum 15. Mai wurden Kohlrabi, Salat, Paprika, Gurken und Tomaten ausgepflanzt. Die Schüler werden das Gedeihen der Pflanzen mit großem Interesse verfolgen und freuen sich schon auf die Früchte.

 

(Uwe Kopp)

  

 

 

Schüler der BST bei der Gartenarbeit

  

 

SVE macht „Ramma Damma"

 

Die SVE machte bei ihren wöchentlichen Waldtagen immer wieder unschöne Entde-ckungen. Zeitgenossen hatten ihren Unrat im Bach und auf den nahe liegenden Wander-wegen entsorgt. Da uns in der SVE Vorbild und Nachahmung von großer Bedeutung sind und die Kinder es nicht für selbstverständlich ansehen sollen, dass man seinen Müll in der Natur entsorgt, haben wir mit den Kindern eine Aufräumaktion gestartet. Mit Freude und Eifer waren die Kinder dabei, Plastikflaschen, Styroporstücke, alte Absperrbänder, u.v.m. aufzuspüren. So hatte jedes Kind ein Erfolgserlebnis, obwohl dieses Suchen natürlich für uns Erwachsene einen bitteren Beigeschmack hatte. Spielerisch haben wir den Kindern erklärt, dass diese „Schätze" in den entsprechenden Wertstoffbehälter gehören, damit Mensch, Natur und Tiere wertschätzend miteinander leben können.

 

(Fr. Nachtmann)

 
  

Franziskusepoche in der GST

  

In den Wochen vor den Osterferien begann in der Grundschulstufe die Franziskusepoche. Franziskus, auch bekannt unter dem Namen Franz von Assisi, war ein einzigartiger Mann mit einem bunten, abwechslungsreichen und spannenden Leben. Deshalb erzählt man den Kindern auch heute noch, rund 800 Jahre nach seiner Geburt, von dem berühmten Heiligen und Gründer des Franziskanerordens. All seine Worte und Werke erfüllen nach wie vor die Menschen mit Staunen, Bewunderung und Respekt. Zur Erinnerung an Franziskus wählte selbst der Papst seinen Namen, um den Armen dieser Welt seine Unterstützung zuzusichern.Franziskus entschloss sich nach einer sorglosen und fröhlichen Kindheit und Jugend Schritt für Schritt zu einem Leben in äußerster Armut. So half er nach dem Vorbild Jesu Christi den Notleidenden, pflegte die unheilbar Kranken und such-te ohne Scheu die Nähe der Verbrecher und Aussätzigen. Mutig stellte er sich gegen Kriege und Machtkämpfe aller Art und setzte sich für völlige Gewaltlosigkeit ein. Der Legende nach predigte er sowohl den Menschen als auch den Tieren. Er liebte die ganze Schöpfung, und fand nicht Worte genug, sie zu preisen. Alle Kreaturen, auch Sonne und Mond, Wasser und Feuer, Wind und Wolken und selbst den Tod nannte er seine Ge-schwister. Franziskus reiste als Wanderprediger durch die Dörfer und Städte und zog sich zwischen diesen Reisen als Einsiedler häufig in eine Felsenhöhle zurück. Franz fühlte sich dadurch mit der Schöpfung Gottes verbunden. Nur so spürte er die göttlich-geistige Nähe.Auch die Kinder fühlen sich noch unmittelbar mit der Welt verbunden. Das Leben des Franziskus verdeutlicht diese Verbindung mit der ganzen Schöpfung auf eine span-nende und kindliche Art. Beim Erzählen lag der Schwerpunkt allerdings nicht auf bio-grafischen Aspekten, sondern vielmehr in der Art und Weise, wie Franziskus mit der Welt in Verbundenheit lebte. Gespannt lauschten die Kinder den Legenden und Geschichten des Franz von Assisi und arbeiteten voller Eifer und Sorgfalt an ihren Epochenheften.

 

(Alexander Ulbrich)

 

  

Eurythmiespiel

  

Am Montag nach den Osterferien hat das vierte Jahr, Abschlußjahr der Eurythmie-Aus-bildung in Nürnberg, den Kindern und Schülern der Johannes-Schule ein besonderes Ge-schenk gemacht, und das Märchen "Das Eselein" der Gebrüder Grimm eurythmisch auf-geführt. In dem Märchen geht es um ein Eselein, das sich als Jüngling entpuppt und am Ende die Königstochter heiratet. 

Frau Ostermaier, Eurythmielehrerin der Schule, hat Johannes Riedmüller aus der BST zu seinen Eindrücken befragt:  

1. Was fällt Dir sofort ein, wenn Du an die Aufführung "Das Eselein" denkst?

   =>Ich denke an den König, seine Weisheit, sein Mitgefühl mit dem Eselein. 
       Die Frau wollte das Eselein nicht aufziehen. 

2. Was hat Dir besonders gut gefallen? 

   =>Das Vorlesen und die Musik. Dass auch etwas Lustiges dabei war. 

       Das Eselein, wie es herumgesprungen ist. 

       Dass das Eselein von einem Mann gespielt wurde, war schön. 

3. Hat Dir diese Aufführung für die eigene Eurythmie (Unterricht ist gemeint) geholfen? 

    =>Es war gut, zu sehen, dass auch andere Menschen Eurythmie machen. 

        Zusehen, wie die Eurythmisten die Formen laufen, hat geholfen. 

4. Sollten solche Aufführungen öfter an der Schule stattfinden? Wenn ja, warum? 

    =>Ja, das finde ich schon. Dass man sich an Eurythmie gewöhnen kann. 

        Ich denke an die SVE, da sind die Kinder manchmal laut, und das stört mich. 

Eurythmie hilft wie eine gute Erziehung, und man braucht auch Disziplin. Ich spreche aus Erfahrung. Disziplin hilft mir für das Leben. Das gilt für alle Kinder und auch für die Er-wachsenen. Durch Eurythmie lernt man aufeinander zu achten, was einem im Leben hilf-reich ist. Mehr auf sich schauen, nicht zu viel auf die Anderen, trotzdem Andere auch als Vorbild nehmen. 

 

(Maria Ostermaier -Eurythmistin)

  
 

Wie wird unsere Schule wahrgenommen?

 
Liebe/r Leser/innen, 
 

seit Ende Februar diesen Jahres arbeite ich als Individual-Assistentin in einer der Schul-klassen. Ich möchte Ihnen nun einen kurzen Einblick geben, wie ich aus meiner Sicht die Johannes-Schule erlebe und erfahre:

Die Johannes-Schule ist für mich, so wie sie sich durch die Lehrkräfte und dem Fach-personal zeigt, eine wunderbare herzliche Einrichtung. In dieser kurzen Zeit konnte ich miterleben wie jedes einzelne Kind in seiner eigenen Persönlichkeit, seinem Charakter, seinen Stärken und Schwächen berücksichtigt wird. Es wird nicht nur Schulwissen ver-mittelt und gefördert ( Mathematik, Lesen, Schreiben, usw.) sondern und gerade das ist das Besondere, auch das menschliche Miteinander nicht nur gelehrt, sondern auch vor-gelebt und praktiziert. 

Dies geschieht im wertschätzenden Umgang bewusst mit dem Begrüßen jeden einzelnen Kindes, wenn es morgens ankommt und dem persönlichen verabschieden wenn es geht, oder auch mit der selbstverständlichen Verwendung von „Bitte" und „Danke" unterei-nander, z.B. während des gemeinsamen Frühstücks, mit all seinen wertvollen wichtigen und lebenspraktischen Lerninhalten. Die sozialen Lerninhalte wie Hilfsbereitschaft durch, das gemeinsame Tischdecken, Rücksicht durch Teilen, können bewusst ablaufen. Wir praktizieren Alltagssituationen wie: „In echt" einkaufen gehen, Umgang mit Geld, Gar-tenarbeit, immer mit dem Ziel, Selbstständigkeit, Eigeninitiative, Alltagsnähe und Le-bensfreude zu vermitteln. Ich schätze besonders den geregelten Tagesablauf, indem durch Gleichmäßigkeit auch Ruhe entstehen kann. So bildet sich eine Gemeinschaft mit Wertschätzung und Achtung jedem Einzelnen gegenüber.

Ich wünsche uns allen, den Eltern, den Schülern und den KollegInnen weitere gute Schul-jahre und gute Zusammenarbeit an der Johannesschule Scheßlitz.

 

(Isabella Kreissel)

 
 

Projektwochen in der SVE

 

Mein Name ist Anja Deinhart, ich absolviere derzeit meine Ausbildung zur Heilerzie-hungspflegerin und bin in der SVE im zweiwöchentlichen Rhythmus als Praktikantin tätig. Zur Ausbildung gehört es unter anderem, daß wir ein Projekt über vier Wochen zu einem frei gewählten Thema zusammen mit den Kindern durchführen. Ich habe mich für das Thema: „Gemeinsam erforschen wir unsere Sinnesorgane" entschieden. Dazu habe ich für den Monat Mai einen individuellen Monatsplan erstellt.

In jeder Woche wird jeweils ein Sinnesorgan behandelt. Bis jetzt haben wir schon Augen und die Nase behandelt, nun folgen noch die Ohren und der Mund. Damit es spannend bleibt und die Kinder ihre Sinne auch wirklich erfahren spüren und bewußt erfahren, versuche dieses Thema vielseitig anzugehen.

So haben wir z.B. am Montag verschiedene Tee´s gekocht (z.T. aus unserem Schulgarten) um unterschiedliche Gerüche wahrzunehmen.

Am Dienstag kam etwas Theorie dazu. Wir haben über Nase gesprochen: Warum haben wir eine Nase, wie sieht sie aus…usw. .

Am Mittwoch wurden wir kreativ. Jedes Kind durfte zu diesem Thema, mit individueller Unterstützung, etwas malen.

 

  

Aus der Tagesstätte der HST

 

Weit zurück geblickt, sehen wir auf den Februar 2017. Zu dieser Zeit haben sich Schüler- /innen der HST auf den Weg nach Hohengüßbach gemacht um Weide zu schneiden. Mit großen und kleinen Zwickern haben wir unterschiedlichste Längen und Stärken gezwickt.

  
 

 
Beim Weiden schneiden in Hohengüßbach
  
Warum? - Wir wollen lernen mit Weide zu flechten!
Doch zuerst mußten wir in der Schule alle Weidenruten entzweigen, nach Länge und Größe sortieren und bündeln. Da war ein gutes Augenmaß erforderlich, eigenständig und konzentriert war die Gruppe bei der Sache. Nach der ersten Trocknungsphase konnten die Weiden eingelegt werden. Zu diesem Zwecke mußte eine alte Badewanne heran gebracht  werden, um die Ruten einzuweichen. Das dauerte dann doch fast 14 Tage.

Jetzt in diesen Wochen haben wir unser erstes Flechtwerk begonnen, was gar nicht so einfach war. Doch können sich die ersten Ergebnisse sehen lassen. Wir haben Untersetzer geflochten und wissen jetzt worauf es beim Flechten ankommt.

Bis zu den Sommerferien wollen wir mit der Weide kreativ und gestalterisch im Garten arbeiten – keiner weiß, was dabei herauskommen und wie es aussehen wird. Es wird also noch spannend bis dahin….

 

(Monika Stilkerich)

 Luisa mit dem fast fertigen Untersetzer aus Weide
 

 

Erstkommunionfeier in der GST

 

Am Dienstag, den 11. Juli 2017 wurde in der Johannes-Schule die Erstkommunion von Jolina Leistner gefeiert.
Die Erstkommunion ist die erste, feierliche Teilnahme an der Eucharistie. In der katho-lischen Kirche wird die Eucharistiefeier als wahrhaft, wirklich und wesentliche Gegenwart des erhöhten Gottmenschen Jesus Christus mit Leib und Blut durch die Gabe von Brot und Wein verstanden. Jolinas Erstkommunion wurde von der Schulgemeinschaft der Johannes-Schule und ihrer Familie mit einem gemeinsamen Gottesdienst im Foyer ge-feiert. Der Pfarrer Udo Bruha und der Kaplan Dieter Jung führten gemeinsam durch das Fest. Im Anschluss gab es für alle Kinder der Grundschulstufe ein großes gemeinsames Frühstück mit Kaffee, Kuchen, Würstchen und Brötchen in unserem Eurythmiesaal.


(Alexander Ulbrich)

  

 

Ausflüge der Tagesstätte HST

 

Schon lange freuten sich die Kinder der HST auf die geplanten Ausflüge in den letzten Schulwochen. 

Zuerst besichtigten wir das Felsenlabyrinth in Sanspareil mit kleinen Showeinlagen. Zwei Tage später bestaunten  wir die kunstvollen Flechtwerke im Korbmuseum Lichtenfels. Den Abschluß bildete unser Besuch des „Erfahrungsfeld der Sinne" in Nürnberg. Dort konnten wir nach Herzenslust mit unserem Körper experimentieren und unsere Sinne schulen. Auch gab es ein Panoptikum, welches uns spielerisch Licht und Schatten in allen Regenbogenfarben vorgeführt wurde.

 

In der letzten Schulwoche angekommen gab es für die Schüler der HST von Montag zum Dienstag eine Übernachtung in der Schule.

Alle waren schon aufgeregt, wie es sein wird in dem leeren Schulhaus. Hält das Wetter für unser Lagerfeuer? Dies und viel Vorfreude schwangen an diesem Tag durch die Gruppe. Als wir mit selbst gebackener Pizza am knisternden Lagefeuer saßen, ließ sich die Sonne noch kurz blicken und wir konnten mit Matze, als Gitarristen, noch ein paar stim-mungsvolle Liedchen trällern. Um 20.30 Uhr war dann jeder in seinen Schlafsack ge-krabbelt. Zur „Guten Nacht" schauten wir uns die Bilder des vergangenen Schuljahres an. Danach waren alle Kinder richtig müde und sind schnell eingeschlafen.

Am nächsten Morgen schaute ein jeder von uns in ein freundliches Gegenüber.

Schön war´s! Und vielleicht gibt es im nächsten Jahr eine Wiederholung.

 

(Monika Stilkerich)

 

Klassenfahrt der BST nach Dresden

Am 3.Juli war es so weit, gegen 9.30Uhr begann die Reise Richtung Osten. Nach einer kurzen Rast zwischendurch erreichten wir die Bastei. Dort wurde erst einmal zu Mittag gegessen, bevor wir die wunderschöne Gegend erkundeten. Wir waren sehr froh, dass uns der Bus vom Verein. „Hilfe für Kinder e.V."gesponsert wurde, welcher die Klassenfahrt letztlich ermöglichte.
Nach dem Besuch der Bastei sind wir zur Besichtigung nach Burg Hohnstein gefahren. Anschließende fuhren wir zu unserer Jugendherberge und verbrachten dort unseren ersten Abend. Am Dienstag besichtigten wir die Altstadt Dresdens. Nachmittags be-staunten wir die Moritzburg. Auch am Abend waren wir unterwegs. Ein Teil der Klasse fuhr mit der Straßenbahn in die Dresdner Altstadt, der andere Teil bestaunte den Meißner Dom. Am Mittwoch fuhren wir gleich nach dem Frühstück zum Karl-May-Museum. Hier erfuhren wir viel über die Biografie von Karl May und die Entstehung und Geschichte des Museums. Anschließend fuhren wir mit dem Bus nach Sebnitz in den Saurierpark. Hier gab es riesige Urtiere zu bestaunen. Auch die Entwicklung des Urmenschen war an-schaulich dargestellt. Die Zeit verflog wie im Flug- Der Abend war gesellig mit UNO Spielen beendet worden. Donnerstag war schon die Heimfahrt im Blick. Ohne Stau kamen wir wieder zu Hause an.
 
(Uwe Kopp)
 
 

Dresden 2017 (47).JPG 

 

BST in Dresden an der Semperoper

 

  

Wechsel der Schulleitung

 

Ich heiße Susan Lieckfeld und löse Frau Fischer zum Schuljahr 2017/18 als künftige Schul-leiterin ab. Ich habe das Studium des Lehramtes für Förderschulen in Leipzig erfolgreich abgeschlossen und bereits erste Kontakte mit unserer Johannes-Schule geknüpft. Ich bin 33 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder (5 und 7 Jahre alt). Vor kurzem sind wir nach Oberfranken gezogen und fühlen uns jetzt schon sehr wohl hier.

Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen als Schulleitung und die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen.

Bis dahin wünsche ich Ihnen allen schöne Sommerferien!

 

(Susan Lieckfeld)

  
 

 

  

Verabschiedung unserer Schulleiterin Frau Fischer

    

In diesen letzten Schultagen verabschiedete die Schulgemeinschaft mit einem kleinen Festakt im Schulgarten unsere Frau Fischer, die nun nach 14-jähriger Tätigkeit an der Johannes-Schule in den wohlverdienten Ruhestand tritt. Wir danken ihr für das entgegen gebrachte Engagement mit kleinen Darbietungen aus den verschiedenen Klassen und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute!

 
 
Verabschiedung Karin Fischer
 
 

Terminvorschau:

 

Letzter Schultag: Freitag, der 28.07. bis 14.°° Uhr

Erster Schultag, Dienstag, der 12.09.2017

 

Impressum: Johannes-Schule

                    Am Brand 2

                    96110Scheßlitz

                    FAX: 03222/1506371

                    E-Mail: info@johannes-schule.initiative-johanni.de

                    Homepage:www.initiative-johanni.de

 

Verantwortlich für Inhalt und Layout: Monika Stilkerich


 
 
 
Das  Blaue Blättchen
 

 der  Johannes-Schule Scheßlitz  Herbstausgabe 2016



 

Nebel hängt wie Rauch ums Haus,

Drängt die Welt nach innen;

Ohne Not geht niemand aus,

Alles fällt ins Sinnen.

 

Leiser wird der Hand, der Mund,

stiller die Gebärde.

Heimlich, wie auf Meeresgrund,

träumen Mensch und Erde.

 

Christian Morgenstern

 


Wer weiß, wo dieses Bild in unserer Schule hängt?

 

Liebe Eltern und Freunde der Johannes-Schule!

Mit dem beginnenden Schuljahr möchten wir den Fokus der nächsten beiden Ausgaben auf die Jahresfeste richten.

In der Vergangenheit konnten Sie immer wieder kleine Berichte über unsere Schulfeste lesen.

Welche Grundlagen und Hintergründe diesen Jahresfesten zugrunde liegen, soll nun erläutert werden.

Geglückte Feste gehören zu den Höhepunkten unseres Lebens. Sie durchbrechen wiederkehrende Abläufe und Pflichten unseres Alltags. Sie regen die Gemeinschaftsbildung an, sie haben eine besondere äußere Form, sie haben einen besonderen Bedeutungsgehalt. Wie Leuchttürme können sie aus unserem Leben herausragen und zu Erinnerungen werden, die uns weiter begleiten. Und warum? Sie haben uns in einer gewissen Weise berührt.

Jeder von uns kennt das Gefühl des inneren Berührt-seins. Dies kann ein Zugang sein, denn in einem wirklichen Fest erhebt sich die menschliche Seele zu ihrer geistigen Heimat und die göttliche Welt kommt der unseren nahe.

Wie soll das gehen?

Um zu verstehen, begeben wir uns zunächst auf eine Zeitreise in vorchristliche Zeiten. Die Menschen waren stark mit der Natur und ihrem Rhythmus verbunden. Er war ein Teil von ihr. Heute sind wir bei allen technologisch und wissenschaftlichem Fortschritt von dieser Verbundenheit weit entfernt.

Aber eben aus dieser, mit der Welt tief verbundenen, ursprünglichen Weisheit wurden den verschiedenen Jahresfesten gestiftet:

In dieser alten Zeit war der Höchststand der Sonne auch der Höhepunkt des Festjahres erreicht. In großen Volksfesten vereinigten sich die Menschen zu geordneten Reigentänzen. Der Rhythmus der Instrumente und Lieder brachte die Seelen in eine hingebungsvolle, ja ekstatische Stimmung. In diesem träumenden Bewußtsein gaben sie sich ganz dem Sonnenelement hin. Die Sonne, nicht nur als Gestirn sondern zugleich als umfassende Gottheit. Die Feste schenkten den Menschen die Möglichkeit, aufzublicken mit der Empfindung: Mein Ich lebt im Schoße der Sonne, der Götter und deren Schutz.

Ein Nachklang, und Abglanz dieses ekstatischen Sommertraums begleitete die Menschen in den Herbst hinein. Empfange die -Weisheit im Lichte!- Das war der Sinn der großen Sommerfeste.

Aus dieser Ektase kehrte man wieder gestärkt in das irdische zurück. Das Bewusstsein erwachte für die Umgebung.

Der beginnende Todesprozeß des Herbstes weckte die Seelen. -Schau Dich um!- War die Botschaft des Herbstes.

Aus dem kollektiven Gemeinschaftsleben trat der Einzelne hervor. Nun war seine Wahrnehmungs-und Verstandes-kraft gefragt. Es war die Zeit in der die Menschen Rätsel zu lösen, bestimmte Sprüche zu denken und zu verstehen hatte. Die Kräfte der eigenen Seele mussten die schwächer werdenden Sonnenkräfte ersetzen und aufwiegen. Der Mensch war den Kräften der Dunkelheit, des Frostes und des Erdinnern ausgesetzt. Er sollte sie erleben, aber ihnen nicht verfallen. Die Winterfeste sollten ihm Kraft geben, in der Erinnerung an das im Sommer wahrgenommene und erlebte höhere eigene Wesen, dem Bösen zu widerstehen. „Hüte dich vor dem Bösen" war die Botschaft des Mittwinters. Mit der steigenden Sonne kam im Frühling die Aufgabe, sich der Selbsterkenntnis zu stellen. Nun zog man den Vergleich zwischen dem vergangenen Sommer und dessen irdischer Ausprägung, die man den Winter hindurch erlebt hatte. Mahnend klang es durch die Feste des Frühlings:" Erkenne dich selbst".

Soweit so weit zum vorchristlichen Kultus.

Rudolf Steiner hat in seiner Schrift: „Kulturepochen der Menschheit" beschrieben, dass der Reigen der Feste mit dem Höhepunkt der Sommersonnwende beginnt, an Weihnachten seine Mitte findet und zu Pfingsten nach der 5.Stufe zukunftsoffen bleibt.

In der nächsten Ausgabe lesen Sie über eine zeitgemäße Interpretation der Jahresfeste und dem innewohnenden Sinn.

Monika Stilkerich


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Aus der SVE:

Der Herbst, der ist ein Malersmann. Er malt die grünen Blätter an.
In vielen Farben leuchtet bald, der buntgeschmückte Wald.
Der Herbst geht durch das ganze Land und hält er Rast am Wegesrand,
sind Fluss und Tal in Dampf getaucht, weil er sein Pfeifchen schmaucht.
Kommt morgen früh zum Wiesenrain, dort sammeln wir Kastanien ein,
dann bringen wir sie schnell nach Haus und basteln schöne Sachen draus!
Der Herbst, der schenkt uns blankes Gold, das auf der Strasse hüpft und rollt,
Kastanien sind´s, die uns erfreu´n, kommt sammelt alle ein.

 

Liebe Eltern,

so lautet der Text eines bekannten Herbstliedes, welches wir in nächster Zeit immer wieder mit den Kindern singen werden. Und genauso, wie in dem Liedtext beschrieben, 

ist die Kastanie zum Basteln im Herbst wirklich Goldes wert.

Das Sammeln und Basteln mit Kastanien ist seit Generationen sehr beliebt und gehört einfach zur Herbstzeit dazu, fast genauso wie der Herbstwind oder die fallenden bunten Blätter. Die prallen glänzenden Früchte wecken einfach die Bastellust und Phantasie.

Solange die Kastanienfrüchte noch frisch und ihr inneres noch relativ weich ist, können selbst schon kleine Kinder mit wenig Unterstützung tolle Sachen daraus basteln.

Die Kinder sind immer mit Begeisterung dabei, wenn es darum geht, die gesammelten Kastanienfrüchte auf Hochglanz zu polieren.

Eifrig wird anschließend versucht, erste Löcher mit dem Handbohrer hineinzubohren. Dies erfordert viel Geschick und Konzentration. Ist diese schwierige Aufgabe aber erst mal geschafft, sind der Kreativität und Phantasie keine Grenzen mehr gesetzt.

Mit Hilfe von Zahnstochern und evtl. noch anderen Naturmaterialien entstehen so putzige, kleine Kastanienfiguren, - tiere, -männchen und eben alles, was den Kindern gerade so einfällt und uns Erwachsene immer wieder aufs Neue überrascht.

Stephanie Lang

 


Gebasteltes aus der SVE

Der Jahreszeitentisch ist ein Platz, an dem die Jahreszeit miterlebt werden kann. Was draußen in der Natur, wird in die Stube geholt. Es kann richtig spannend werden, durch den ganzen Jahreslauf hindurch den Jahreszeitentisch zu gestalten und immer wieder zu fragen: Wie und was entspricht diesem besonderen Tisch? Das Suchen führt uns hinaus in den Garten, in den Wald und hinaus ins Feld. Hierbei werden die Jahreszeiten, der Rhythmus eines jeden Jahres intensiv miterlebt. Frühling, Sommer, Herbst und Winter finden sich wieder durch die gefundenen Schätze der Natur auf diesem gleichbleibenden Plätzchen, welches ein kleines Tischchen oder einer Truhe sein kann. Kinder können selbst mit sammeln, was sie gerade für „Schätze" für den Jahreszeitentisch in der Natur finden, sie erleben und spüren die Veränderungen in der Natur. Dadurch werden die Jahreszeiten bewusst erlebt. Für kleine Kinder ist es sicher noch schwierig, sich klar vorzustellen, was in der Natur vor sich geht. Dennoch erkennen sie subtil die Gesetze der Natur, dadurch bildet sich ein sinnentiefes  Gefühl in ihnen, was für eine innere Ausgeglichenheit sorgen kann.

Hier ein Beispiel für die Herbsteszeit: Die ersten Kastanien sind gefunden worden, braun und glänzend, die Blätter dazu ocker-orange gefärbt, sowie die stacheligen Schalen, die zum Drachen werden können, finden ihren Platz auf dem Tisch. Darunter liegen Tücher in roten und orangenen Farben. Beim Spazieren gehen  entdecken wir Sträucher mit bunten Beeren und die letzten Blumen, am Boden finden sich Nüsse, Eicheln und Bucheckern, vielleicht ein altes Stück Holz, eine Wurzel oder Moos. Kinder haben eine große Freude daran, für ihre „Schätze" ein gebührliches Plätzchen zu finden. Dann hat der Jahrestisch seine Vollendung gefunden.

Roswitha Nachmann

 

Aus der GST

Die Beziehung zwischen den Seelenkräften des Menschen und seinem physiologischem System ist in der Waldorfpädagogik von großer Bedeutung. Alle menschlichen Aktivitäten werden von drei Seelenkräften beherrscht: Denken, Fühlen, Wollen.

Die Kraft des Wollens ist der Drang sich zu bewegen, zu handeln, etwas zu vollbringen. Die Kraft des Denkens hingegen ist das Beobachten, das Erwägen und Berechnen. Die Reaktion auf Erfahrungen, die Bildung moralischer Werte auf der Basis der Sinneswahrnehmungen ist die Kraft des Fühlens.

Für unseren Unterricht in der Grundschulstufe legen wir daher ganz besonders großen Wert auf eine Gleich-mäßige Schulung von „Kopf, Herz und Hand".

Durch künstlerisch-kreative, aber auch durch hand-werklich-praktische Inhalte werden Gedächtnis und Phantasiekräfte gefördert, die bei einer zu frühen einseitigen Konzentration auf die kognitiven Fähigkeiten beim Kind nicht voll entwickelt werden könnten.

Im Grundschulalter kommt das Kind mehr und mehr dazu, das bisher äußerlich Begriffene sich innerlich vorstellen zu können. Es bildet sich ein Vorstellungs- und Gefühlsleben.

Im Unterricht bietet der Lehrer durch rhythmisches Sprechen, Reime, Reigen und Lieder Orientierungs-möglichkeiten für die weitere Entwicklung.

Der Mensch lebt mit dem Kopf immerzu in Bildern. Diese Bilder werden von den Gedanken reflektiert und mit jenem verknüpft, was uns draußen in der Welt umgibt. Daher werden das Lesen, das Schreiben und das Rechnen in der Grundschulstufe auf eine sehr bildhafte Weise gelernt.

Ebenso wie die anderen Unterrichtsinhalte richtet sich auch die Wahl des Erzählstoffes nach der Empfänglichkeit der Kinder. Märchen, Fabeln, Sagen und Legenden wecken ebenso wie Geschichten aus dem alten Testament lebendige Bilder im Kind. Sie sind stets wandelbar und dienen dem Kind in seiner seelischen Entwicklung.

Alexander Ulbrich

 

Vorstellung unserer neuen MitarbeiterInnen:

Mein Name ist Maria Ostermeier. Ich bin neu an der Johannes-Schule und arbeite als Eurythmistin und Heileurythmistin.

Es ist schön, hier mitzuarbeiten, die Schule gefällt mir sehr gut, weil sie so klein und überschaubar ist. Die Kinder und Jugendlichen hier erlebe ich sehr individuell und aufgeschlossen.

Ursprünglich bin ich aus Oberbayern, deshalb reise ich zur Zeit zu unterschiedlichen Orten, vor allem, um Heileurythmie –Therapie zu geben.

Nach einem Schultag in der Johannes-Schule fühle ich mich oft richtig angeregt und belebt.

Maria Ostermeier

 

Mein Name ist Alexander Ulbrich und seit September unterrichte ich als Klassenlehrer die Grundschulstufe der Johannes-Schule in Scheßlitz.

Bereits im letzten Schuljahr war ich gelegentlich für Hospitationen und Unterrichtsbesuche an der Schule und war deshalb bereits einigen Schülern bekannt.

Mein zweites Staatsexamen habe ich von 2012 bis 2014 für das Lehramt an Realschulen in Bayern

erfolgreich absolviert. In den vergangenen beiden Schuljahren besuchte ich berufsbegleitend das Nordbayerische Seminar für Waldorfpädagogik und unterrichtete als Klassenlehrer eine Grundschulklasse an einer Waldorfschule. Im Herbst 2016 wechselte ich an die Johannes-Schule in Scheßlitz um dort die Grundschulstufe zu unterrichten. Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe und auf die Zusammenarbeit mit den neuen Kolleginnen und Kollegen, den Eltern und natürlich den Kindern.

Alexander Ulbrich

 

Aus der BST:

Die Berufsschulstufe presst Apfelsaft

Auch in diesem Schuljahr konnte Frau Stilkerich wieder einen Termin in Walsdorf zum Apfelsaft pressen organisieren. Am Mittwoch und Donnerstag halfen die Schüler der Haupt- und Berufsschulstufe kräftig mit, die Äpfel im Garten zu ernten. Dabei wurde auch der eine und andere Apfel verkostet. In diesem Jahr war durch den geringen Niederschlag die Ernte nicht so reichlich. Die Bäume hatten schon im Laufe der Reifezeit viele Früchte abgeworfen. Im Rahmen des Gartenbauunterrichts erkannten die SchülerInnen schon selbst, mit geschultem Blick, dass es wieder mal Zeit ist das Fallobst aufzulesen, und zu sehen welche Äpfel noch verwertbar sind. Tüchtige Jungs aus der HST halfen mit, das verdorbene Fallobst auf den Hänger zu laden und zur Kompostieranlage zu bringen.

Die aufgelesenen Äpfel wurden in Säcke verstaut und am Freitag, dem 07. Oktober 2016 fuhr die Berufsschulstufe nach Walsdorf. Dort wurden wir wie alte Bekannte begrüßt. Den Schülern wurde von Herrn Zwirner alles sehr gut erklärt und anschließend kräftig gearbeitet. Die Äpfel wurden mittels einer Presse ausgepresst und der Saft anschließend erhitzt. Dann wurde dieser abgefüllt. Wir sind nach 3 Stunden Arbeit mit 205 Litern, sehr gut